Sie befinden sich hier: Hausstauballergie >> Statistik  
Die Seite für Allergiker und Asthmatiker
(und für alle, die es nicht werden wollen)
Große
Innenraumproblematik


Nach Aussage von Dr. Jörg-Thomas Franz,weltweit einer der führenden Forscherund Experten für Milben,
Schimmelpilze und Allergien,
sind die heutigen Energiesparhäuser für dasMilbenvorkommen förderlich, resultierend aus der höheren Luftfeuchtigkeit in diesenHäusern. Aus höherer Luftfeuchtigkeit resultiert dann wiederum Wachstum


 
Zusätzliche Belastung

Mikroabriebe moderner Wohnbaustoffe
Stäube aus Ölrauch
Autoabgase
industrielle Emissionen
Ruß
radioaktive Schwebstoffe
Faserstäube
Tabakrauch
Schwermetalle
dazu bis zu 500 gasförmige Stoffe und chemische Verbindungen.

Falsche Einschätzung

„Die meisten Menschen
haben die irrige Vorstellung,
dass die Außenwelt –
besonders in großen Städten –
verschmutzt ist und der Aufenthalt in Innenräumen
vorzuziehen ist“.

 

Der Betrieb eines
„normalen“ Staubsaugers
kann der Indikator
für weitergehende
Gesundheitsschädigungen sein.


Prof. Dr. Dr. Ring,Dermatologe und
Allergologe an der technischen Uniklinik München und Chef der Alexander-Hautklinik Davos, sowie Vizepräsident der Deutschen
Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie sagt:

 

Dies ist eine fatale Fehl-einschätzung!

In vielen Fällen ist die Innenraumluft
50- bis 100-mal belasteter als Luft in freier Natur!
Im Durchschnitt verbringt der Mensch in Industrienationen
80 – 90 % seiner Zeit in Innenräumen!


 
Prof. Dr. med. rer. nat. H.-Erich Wichmann vom GSF-Institut für Epidemiologie, Neu-Herberg, und LMU-Lehrstuhl für Epidemiologie München, erklärt,

dass erst in den letzten Jahren klar
geworden ist, dass die Verminderung der Staubbelastung im wesentlichen auf eine Verminderung bei den
gröberen Staubpartikeln zurück zu führen war. Im Hinblick auf lungengängige, feine bzw. ultrafeine Partikel (unter 2,5 bzw. 0,1µ) ist dieser Rückgang viel geringer ausgefallen. Bei den
ultrafeinen Partikeln gibt es sogar eher eine Zunahme der Konzentration in der Atemluft! Hierbei zeigt die internationale Literatur mit großer Konsistenz, dass bei den derzeit vorkommenden Luftkonzentrationen
feiner Partikel Kurzzeitwirkungen auf die Sterblichkeit, insbesondere mit kardiovaskulären und respiratorischen Todesursachen, auf Krankenhausaufnahmen
dieser Erkrankungen, auf Verschlechterung von Symptomen bei Asthmatikern und Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen
und auf eine Zunahme des
Medikamentenverbrauchs bei diesen
Patienten zu beobachten sind.

Extreme
Wohnraumbelastung


Den modernen, heute bis zu
„hermetisch dichten“ Häusern
fehlt meist jedes Konzept
wie mit Innenraumluftbelastung und
gefährlichen, lungengängigen Feinst- und Mikrostäuben umgegangen werden soll!
Nachweis durch die
klinische Untersuchung


Die Wirkung eines zentralen Vakuumsystems auf die Lebensqualität mit
hausstaubbedingter allergischer
Rhinitis (Originaltitel: The influence of presentual vacuumsystem on quality of life in patients with
housedustassociated allergy).
Um sich insbesondere mit der Frage zu beschäftigen, ob ein zentrales Vakuumsystem in den klar abgegrenzten Lebensbereichen
des sog. Rhinoconjunctivitis
Lebensqualitätsfragebogens von Juniper (Juniper Rhinoconjunctivitis Quality of Life Questionnaire) zu einer Verbesserung führt,
wurden 25 Personen mit dokumentierter Hypersensibilität Typ I gegenüber Hausstaub
ausgewählt. Jede dieser Personen
verwendete über einen Zeitraum von
3 Monaten entweder einen Zentralstaubsauger oder einen herkömmlichen Staubsauger. Nach Ende des Zeitraumes
wechselten die Versuchspersonen zum jeweils anderen System und verwendeten
dies für weitere 3 Monate.
Bei allen Lebensbereichen, die von der Bewertung erfasst wurden,
erwies sich die Nutzung eines zentralen Vakuumsystems als die überlegene Lösung.

  Wirksames Mittel

Dass eine Zentralstaubsauganlage
ein wirksames Mittel gegen Allergien und Asthma ist, zeigen klinische Tests.
So z. B. durch eine klinische Studie von Stanley M. Naguwa und M. Eric Gershwin, Division of
Rheumatology, Allergy and Clinical Immunology, University of California,
Davis School of Medicine, Davis, CA, USA.