Warum schlechte Luft und Schimmel gesundheitlich sehr bedenklich sind

Veröffentlicht am 27.07.2020 von Jenny Petermann

Wir verbringen bis zu 90% unseres Lebens in geschlossenen Räumen. Das war in den letzten Jahrzehnten immer so.
Leider ist den meisten Menschen noch nicht bewusst geworden, dass Gebäude heutzutage sehr dicht gebaut sind. Daraus resultiert, dass nicht mehr genügend frische, unverbrauchte Atemluft frei nachströmt. Die energetischen Anforderungen sind nämlich sehr hoch.

Das persönliche Lüftungsverhalten hat sich in den wenigsten Fällen an die neue Situation angepasst.
Insbesondere Gerüche, Schadstoffe, Ausdünstungen aus Baustoffen, Möbeln, Textilien, Menschen und Tieren reichern sich in der Atemluft an (VOCs*). Auch die Konzentration von CO2 steigt oft in einen Bereich an, in dem Gesundheitsschäden nicht mehr auszuschließen sind.

Konzentrationsstörungen, Unwohlsein, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind Anzeichen dafür. Auch und gerade im Schlafzimmer steigen die schädlichen Konzentrationen bei geschlossenem Fenster ins Bedenkliche (Sick-Building-Syndrom).

Auch durch schlechte Innenraumbelüftung entstandener Schimmel, kann gesundheitsschädliche Auswirkungen haben.

Alle Arten von Schimmelpilzen können allergische Reaktionen auslösen. Die Folgen können Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege, Bronchitis, Atemnot, Husten, Fieber, gereizte Augen, Hautreizungen u.U. Neurodermitis, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und Allergien sein.

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